Die Idee...

„adopt – adapt – improve“ Mit diesen Worten ermunterte im Jahre 1927 der Duke of Windsor junge Männer, bewährtes zu „übernehmen“, der Zeit „anzupassen“ und „weiterzuentwickeln“.

Die Idee „adopt – adapt – improve“ ist bis heute das Motto vom Round Table geblieben.


Ein wesentlicher Teil des Clublebens ist deshalb der Information über die Ursachen und Auswirkungen aktueller Entwicklungen und dem Austausch von Berufs- und Lebenserfahrungen der Tischmitglieder untereinander gewidmet.

Der einzelne kann auf diese Weise Standpunkte und Meinungen auch aus der Sicht anderer heraus kennenlernen und seinen Horizont über den eigenen Erfahrungsbereich hinaus erweitern.

Die Geschichte...

Im Jahr 1927 wurde Round Table in England gegründet.

Die Idee des Gründers Louis Marchesi war es, eine Vereinigung ins Leben zu rufen, die sich als Vorbild die bestehenden Clubs nehmen sollte, jedoch mit einer wichtigen Ausnahme: Während bei anderen Clubs die Mitgliedschaft i.d.R. Lebenslänglich ausgelegt ist, was bei zahlenmäßigen Aufnahmebeschränkungen zu einem sehr hohen Durchschnittsalter führt, erlischt die Mitgliedschaft bei Round Table automatisch mit dem erreichen des 40. Lebensjahr.

So wird gesichert, dass der Tisch immer wieder durch neue und jüngere Mitglieder bereichert wird.

Nach Beendigung des 2. Weltkriegs hat sich Round Table in den meisten Ländern Europas, in Afrika, Asien und Nordamerika verbreitet. Nach Gründung der ersten Tische in Hamburg (RT 1), Bremen (RT 2) und Düsseldorf (RT 3) wurde am 10. Mai 1954 in Hamburg die nationale Organisation Round Table Deutschland (RTD) gegründet. Es folgte der vierte deutsche Tisch, ebenfalls in Hamburg und schließlich RT 5 Berlin. Damit war die Voraussetzung geschaffen, dass Round Table Deutschland 1956 in Versailles als Vollmitglied in Round Table International aufgenommen wurde.

Clubleben...

Die örtlichen Tische von Round Table treffen sich alle zwei Wochen zum "Tischabend", im Club-Lokal oder auch privat. Ein "typischer" Tischabend bei uns beinhaltet ein gemeinsames Essen und hat in der Regel einen thematischen Vortrag aus den eigenen Reihen oder von Gastreferenten zum Mittelpunkt. Daneben gehört der "Drei-Minuten-Vortrag" eines Tischmitgliedes zu einem tagesaktuellen Thema ebenfalls zum Abend - und natürlich auch die Abwicklung der tisch-internen Regularien. Gelegentlich kommt ein "Ego-Vortrag" hinzu. Hier stellt sich ein neues Tischmitglied vor oder ein älteres Mitglied informiert den Tisch über Veränderungen in seinem persönlichen/ beruflichen Umfeld. Zu den Tischabenden laden wir (je nach thematischer Ausrichtung) auch die Partnerinnen der Tischmitglieder als Gäste ein.

Round Table erwartet von seinen Mitgliedern, dass sie an mindestens 60 Prozent der örtlichen Veranstaltungen teilnehmen. Die Aufnahme in Round Table geschieht durch die Empfehlung eines Mitgliedes und bedarf der einstimmigen Billigung aller anderen Mitglieder des Tisches.

… und überregional

Doch das Clubleben beschränkt sich nicht auf unseren einzelnen Tisch. In der Vielzahl von Treffen und Veranstaltungen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene lernen sich Mitglieder von Round Table aus unterschiedlichen Regionen, Ländern und Kulturen kennen. Das verbindende Element für uns alle ist dabei die Freude  an der Begegnung mit anderen Menschen über alle Unterschiede und Grenzen hinweg.

Einmal im Jahr etwa treffen sich die deutschen Tische von Round Table zum "AGM" (Annual General Meeting). Darüber hinaus organisieren benachbarte Clubs gemeinsame Veranstaltungen, oder einzelne Tische richten Wochenend-Veranstaltungen aus, zu denen sie bundesweit alle Mitglieder von Round Table einladen.

International hat jeder deutsche Tisch von Round Table in anderen europäischen Ländern einen Partnerclub. Die Partner-Clubs treffen sich einmal im Jahr zum "Euromeeting", für das in jedem Jahr ein anderer Tisch der Gastgeber ist. Darüber hinaus veranstalten die Organisationen von Round Table in regelmäßigen Abständen "Mass-Touren": Rundreisen durch ihre Länder, zu denen sie die Round Table-Mitglieder weltweit einladen. Der gesellige Rahmen unserer vielfältigen Begegnungen und Veranstaltungen und die selbstverständliche Beteiligung auch der Partnerinnen führt zu einer Vielzahl von Kontakten, Verbindungen und Freundschaften, die oft weit über die Zeit der Round Table-Mitgliedschaft hinaus reichen. Sehr oft wachsen daraus lebenslange Freundschaften. Und Round Table erleichtert auch auf diese Weise manches Problem des Alltags: So findet man zum Beispiel bei einem Wohnungswechsel in eine noch unbekannte Stadt sofort einen Kreis von Gleichaltrigen vor, von denen man durch die eigene Zugehörigkeit zu Round Table einen Vorschuss an Vertrauen und Unterstützung erwarten darf.